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  Gedichte | November 08
 
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Höllenfeuer

Haltet mich nicht davon ab
meinen Weg zu gehen
ins Endlose sein des Wahns
welcher mich unkontrolliert anzieht.
Ist es nicht egal?
Scheinbar ist es
meine einzig wahre Zukunft...
und vorbei sind Schmerzen
sowie die gefälschten Gefühle.
Der Teufel nimmt mich zu sich
doch ist seine Macht
nicht stark genug
um sich mit der Meinen
nur annährend zu messen -
oder doch?
Feuer um mich herum
Höllenfeuer, brennend
meine Haut zerschmilzt
zu einem dreckigen Klumpen
verkohlt und doch lebendig...





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Der Hass
er brodelt wieder
und vermischt sich
mit der Trauer
welche sich tief in mir
eingenistet hat.
Ein untragbares Gefühl
die Maske fällt
und das Monster kommt-
Mein letzter Halt
ist die Klinge
denn reden kann ich nicht.
Das Blut ziert meine Haut
wie ein zähes Tuch
der Schmerz ist kaum spürbar
nur noch die Leere.





Geheimgehalten

Was hat mich
zum Weinen gebracht?
Vertrautes Gefühl
zu ersticken
aber doch so fremde
klar schimmernde Tränen -
wo war das dunkle Tuch
welches sie bedecken sollte?





Sanft

Süsslich glitzernd fliesst es
fliesst es durch meine Finger
entblösst mich mit dem Gift
der unvollkommenen Vollkommenheit.
Eine unheimliche Bestimmung
wie aus schwarzem Plastik
leicht zu zerbrechen.
Sinnloser Name
dieses Schicksal
umhüllt mich mit
stacheligen Seidentüchern.
Sie umschmeicheln meinen Körper
und immer mehr
von dem entblössenden Saft
rinnt aus mir heraus.





In Gedanken

Schmerzen entführen
meinen Körper in sich selbst
die zart bemalten Lippen
stülpen sich in mir zurück.
Es ist Zeit
das Queue anzustossen!
Auf dem Billardtisch
rollen Augäpfel -
mit 8-en ausgefüllte
Pupillen starren kalt.
Erfüllt mir Leere!
Blut, mein Blut
es regnet vom Himmel
eine nette Dusche
für euch!?




Püppchen



Püppchen, steh auf
dreh Dich weiter
wie als wenn Du
nie gefallen wärst.

Püppchen, zieh Dich an
kleide Dich
rot
und zeige allen
was Du wirklich bist.

Püppchen,
lächle doch
nur noch einmal
alleinig für mich
ich liebe Dein Lächeln.

Püppchen, schminke Dich
und pass doch auf
dass die Tränen
nie mehr etwas zerstören.

Püppchen, sieh doch nur
de Himmel strahlt
in Dein Gesicht
Du bist es wert.

Püppchen, lebe
Du bist viel zu schön
und viel zu kostbar

um Dich zerstören zu lassen.








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